ASF-Führung: Die Unabhängige Initiative Potsdamer Frauen (1989-1995)

Veröffentlicht von Ursula Schwarzer 12. September 2022

Anlässlich des Tags der Deutschen Einheit lädt die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen ein zur Führung in der Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam: Sonderausstellung „Wir dachten wir können die Welt aus den Angeln heben. Die Unabhängigie Initiative Potsdamer Frauen (1989 bis 1995)“

Die Sonderausstellung nimmt das Wirken der Unabhängigen Initiative Potsdamer Frauen und das politische Engagement von Frauen während der Friedlichen Revolution und in der Transformationszeit in den Blick.

Vor der Einführung in die Sonderausstellung lernen wir den früheren Gerichts- und Haftort in der Lindenstraße 54/55 kennen. Dabei kommen wir über politische und rassistische Verfolgung und Haft im Nationalsozialismus sowie über politische Verfolgung und Haft bei der sowjetischen Geheimpolizei und beim Ministerium für Staatssicherheit der DDR ins Gespräch. Der Fokus liegt auf den Erlebnissen verfolgter und inhaftierter Frauen und Mädchen, darunter auch inhaftierte Sozialdemokratinnen. Zur Sprache kommen dabei Themen wie

  • Rassismus und Ableismus
  • Eingriffe in die körperliche und sexuelle Selbstbestimmung
  • Sexuelle Gewalt
  • Enge Räume, ansteinflößende Architektur

Das kann belastend und u.U. als retraumatisierend empfunden werden. Es ist jederzeit möglich, bestimmte Bereiche der Gedenkstätte (z.B. Keller, spezifische Themeninseln) auszulassen.

Die Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich: veranstaltungen.berlin@spd.de