FES: Wie schaffen wir neue, progressive Mehrheiten?

Veröffentlicht von Ursula Schwarzer 9. Juni 2021

Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt ein zur Online-Veranstaltung: Wie schaffen wir neue, progressive Mehrheiten?

Unsere Gesellschaft scheint zerrissen. Ein Blick in die Medien erweckt den Eindruck, Teilgruppen mit ihren jeweils besonderen Ansprüchen würden immer neue Spaltungen hervorrufen: Antirassismus, Denkmalstürze, Gleichstellung in Sprache und Gesellschaft, Klimabewegung, alle würden nur an sich denken. Aber ist das wirklich so? Gehört das Formulieren von Forderungen nicht zum Wesen demokratischer Gesellschaften? Sind der Streit um Positionen und damit verbundene Konflikte nicht die eigentlichen Triebkräfte für politischen, sozialen und kulturellen Fortschritt? War nicht immer auch der Mut, mit eigenen und spezifischen Interessen an die Öffentlichkeit zu gehen, eine Voraussetzung für gesellschaftliche Entwicklung? Und steht hinter dieser Vielzahl einzelner Bewegungen nicht vielleicht auch ein neuer Aufbruch? Mit

  • Carolin Emcke, Publizistin und Trägerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels (zuletzt erschien von ihr das „Journal. Tagebuch in Zeiten der Mandemie im S. Fischer Verlag) und
  • Kevin Kühnert, stellvertretender Parteivorsitzender der SPD, von 2017 bis 2021 Bundesvorsitzender der Jusos

möchten wir darüber sprechen, welche gesellschaftlichen Fragen Menschen heute zu einem progressiven Bündnis zusammen führen können.

Anmeldung bei Heike Voos unter public.history@fes.de