Internationaler Tag gegen Homophobie, Biphobie, Transphobie, Interphobie

Veröffentlicht von Ursula Schwarzer 13. Mai 2020

Der 17. Mai wird jährlich als der Internationale Tag gegen Homophobie, Biphobie, Interphobie und Transphobie begangen. Es ist ein Tag der Freude, denn genau vor 30 Jahren, am 17. Mai 1990, hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten gestrichen. Dabei wurde festgestellt, dass gleichgeschlechtliche Sexualität weder eine Geisteskrankheit noch moralisch verwerflich ist.

Der 17. Mai ist aber auch ein Tag der Trauer, denn noch immer werden in über 60 Ländern der Welt Menschen, die sich nicht als heterosexuell definieren, strafrechtlich verfolgt. In sechs dieser Länder droht queeren Menschen sogar die Todesstrafe.

Die SPDqueer Berlin trauert um all die Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und geschlechtslichen Identität diskriminiert werden, Gewalt erleiden und um ihr Leben fürchten müssen. Als Zeichen der Solidarität ist daher am Kurt-Schumacher-Haus die Regenbogenfahne und die Trans*fahne auf Halbmast gesetzt. Die SPDqueer setzt sich solidarisch für Akzeptanz und Gleichstellung ein.