SPD-Alt-Hohenschönhausen: Rundgang an Orte der Erinnerung

Veröffentlicht von Ursula Schwarzer 3. November 2021

Sandy Kliemann, Vorsitzende der SPD-Alt-Hohenschönhausen: Anlässlich des Jahrestags der Novemberpogrome 1938 putzten wir Stolperrsteine und gedenken der Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Zu dieser schon traditionellen Aktion sind die Bürger*innen nicht nur von Alt-Hohenschönhausen herzlich eingeladen.

An diesem Samstag treffen wir uns in der Konrad-Wolf-Straße 91/92 (Gedenkstein der ehem. Synagoge) zum Rundgang: „Von Stolperstein zu Stolperstein“. Die fachkundige Führung durch den Kiez übernimmt wieder Dagmart Pötzsch vom Arbeitskreis Stolpersteine. Dirk Liebe, Mitglied den Abgeordnetenhauses für Althohenschönhausen, betont: „Stolpersteine zu putzen heißt, diese Menschen wieder sichtbar zu machen und ihr Andenken zu ehren.“

Stolpersteine sind kleine Messingplatten, die vor den letzten frei gewählten Wohnstätten im Bürgersteig verlegt werden. Damit die Erinnerung nicht verblasst, müssen sie regelmäßig geputzt werden. Das Projekt STOLPERSTEINE initiertete der Kölner Künstler Gunter Demmig im Jahr 1995 – bundesweit und inzwischen auch in den angrenzenden Ländern.