Weiblich, arm, von Wohnungslosigkeit bedroht

Veröffentlicht von Ursula Schwarzer 22. Juni 2021

Die SPD-Bundestagsfraktion im Online-Dialog: Weiblich, arm, von Wohnungslosigkeit bedroht: Was wird getan? Was ist zu tun?

Die ansteigende Wohnungslosigkeit gehört zu den fatalsten Formen von Armut und führt zu sozialer Ausgrenzung. Angespannte Wohnungsmärkte bedrohen Einkommensarme, Alleinerziehende, jüngere und ältere Alleinstehende, Menschen mit Migrationsbiografie und Menschen mit Beeinträchtigungen am stärksten. Die Anfang 2020 vom Deutschen Bundestag beschlossene bundesweite Wohnungslosenberichterstattung und die entsprechende Lebenslagenforschung wird erstmals 2022 Licht ins Dunkel der bisherigen Schätzungen über Obdachlosigkeit und andere Formen von Wohnungslosigkeit bringen. Der VI. Armuts- und Reichtumsbericht fordert eine umfassende Strategie zur Überwindung von Wohnungsnot, die alle politischen Ebenen einbezieht.

Die SPD-Bundestagsfraktion nimmt die vielschichtigen Problemlagen dieses gesellschaftlichen Skandals sehr ernst und hat daher sowohl Maßnahmen zur Prävention von Wohnungsverlusten und zur Wohnungsbeschaffung als auch zum Ausbau des Hilfesystems vorgelegt.

Wir sind an Ihren Meinungen sehr interessiert. Unter mechthild.rawert.wk@bundestag können Sie Ihre Ausführungen schon vor der Veranstaltung übermitteln. Im YouTube-Fenster unter Wohnungslosigkeit.mechthild-rawert.de können Sie zudem Fragen und Anregungen in einen Live-Chat eingeben.

Programm

  • 17.30 Uhr – Begrüßung und Einführung: Mechthild Rawert, MdB, Mitglied im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz
  • 17.40 Uhr – Aktuelles aus der SPD-Bundestagsfraktion: Für Mehr Lebenschancen – Maßnahmen zur Prävention von Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit: Daniel Kolbe, MdB, Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales
  • 18.00 Uhr – Weitere Impulse – Engagement gegen Obdachlosigkeit zur Priorität machen:
    • Wiebke Neumann, Mitglied der SPD-Fraktion in der BVV Tempelhof-Schöneberg und Sprecherin für Soziales: Vermeidung von und Hilfen bei weiblicher Wohnungslosigkeit
    • Claudia Peiter und Josefine Berning, Tagesstätte für wohnungslose Frauen – Evas Haltestelle, SkF Berlin e.V.: Was braucht es  zum Finden einer Wohnung für Menschen mit Beeinträchtigung?
    • Jessika Schröder, Bundesgeschäftsstelle, Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. – ISL
  • 18.30 Uhr – Diskussionsrunde – Fragen und Anregungen von Ihnen
  • 18.55 Uhr – Schlusswort: Mechthild Rawert, MdB

Anmeldung: www.spdfraktiion.de/termine