Sport in der Corona-Pandemie – aktiv gegen die Krise!

Veröffentlicht von Ursula Schwarzer 19. November 2020

Die Corona-Pandemie stellt uns vor große Herausforderungen. Dies gilt auch für den organisierten Sport. Dabei ist unsere vielfältige Sportlandschaft mit über 90.000 Vereinen von besonderer Bedeutung für unsere Gesellschaft. Bei der Gesundheits- und Gewaltprävention ist der Beitrag des Sports unbestritten. Vielerorts sind die in hochklassigen Ligen spielenden Sportvereine nicht nur lokale Identitätsstifter, sondern auch Integrations- und Wirtschaftsfaktor.

Durch den föderalen Aufbau Deutschlands sind die Möglichkeiten der Bundespolitik für den Breitensport beschränkt. Angesichts des enormen Investitions- und Sanierungsbedarfs in kommunalen Sportstätten hat sich die SPD-Bundestagsfraktion für einen deutlichen Ausbau der Bundesmittel in diesem Bereich eingesetzt. Vor der parlamentarischen Sommerpause 2020 wurden zusätzlich 600 Millionen Euro für die Sanierung kommunaler Sportstätten durch den Deutschen Bundestag beschlossen.

Professioneller Sport ist viel mehr als Fußball. Umso wichtiger sind die Corona-Überbrückungshilfen für (semi-)professionelle Sportvereine. Für die SPD-Bundestagsfraktion war von Anfang an klar: Wir werden die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Pandemie abfedern. Im Rahmen der zahlreichen Hilfsprogramme des Bundes hat die Große Koalition bis zu 200 Millionen Euro für diese Vereine zur Verfügung gestellt.

Aber wie geht es weiter? Mit welchen Belastungen durch die Krise müssen wir für den Sport rechnen? Benötigen wir neue Maßnahmen zur Sicherung unseres vielfältigen Vereinslebens und des Ligabetriebs? Cansel Kiziltepe, MdB, diskutiert Online mit Ihnen und den Gästen

  • Dagmar Freitag, MdB und Vorsitzende des Sportausschusses
  • Dennis Buchner, MdA und sportpolitischer Sprecher
  • Thomas Härtel, Präsident des Landessportbunds Berlin e.V.