Ursula Schwarzer

profile image
Ursula Schwarzer
Beisitzerin für die Betreuung neuer Mitglieder

1946 in Winsen an der Luhe in Niedersachsen geboren

Beruf: Industriekauffrau, Diplom-Betriebswirtin, Rundfunkreporterin a.D.

Meine Eltern haben mich aus finanziellen Gründen als ungelernte Kraft auf den Berufsweg geschickt. Die Rettung kam dann durch die Bildungsoffensive der Regierung Brandt: Ich habe mit 28 Jahren im Rahmen einer Umschulung meine Lehre nachgeholt, über den zweiten Bildungsweg die Fachhochschulreife, konnte studieren und danach ein Volontariat machen. Jetzt war der Weg frei zu meinem Traumberuf, in dem ich glücklich werden konnte.

Im März 2017 bin ich in die SPD eingetreten, weil mich der wachsende Einfluss Rechtsradikaler und schamlos lügender Populisten beunruhigt hat. Denn ich bin nicht gewillt, mir von solchen Leuten unsere Demokratie zerstören zu lassen. Für die SPD habe ich mich entschieden, weil ich der festen Überzeugung bin, dass die Sozialdemokratie unverzichtbar in der politischen Landschaft Deutschlands und Europas ist, wenn es darum geht, die Zukunft zu gestalten. Deswegen gehöre ich auch dem Fachausschuss Europa der SPD-Berlin an.

Ich engagiere mich in der Europa-Union, bin Fördermitglied bei Amnesty International und im BUND Naturschutz.

Es ist mir wichtig, dass wir unseren Kindern und Enkeln eine intakte Welt übergeben, die ihnen gute Lebenschancen bietet. Dazu gehört u.a. sauberes Wasser, gute Luft, eine gesunde Tier- und Pflanzenwelt, aber auch eine gepflegte Infrastruktur mit guten Schulen, bezahlbaren Wohnungen, einem perfekt ausgebauten Schienennetz, und zwar in einem europäischen Gesamtverkehrskonzept, das den Anforderungen von Stadt und Land im 21. Jahrhundert Rechnung trägt. Und um in unserer globalisierten Wirtschaft noch ein Wort mitreden zu können, brauchen wir dringend ein geeintes Europa. Nur mit den 447 Millionen EU-Bürger*innen in 27 Staaten im Kreuz sind unsere Politiker*innen stark genug, um wirksam mit den USA oder China zu verhandeln.