ABI-Antidiskriminierungs-Workshop: Zwischen Bildung, Arbeit, Herkunft und Zuschreibung

Veröffentlicht von Ursula Schwarzer 19. März 2026

Das August Bebel Institut lädt ein zum Antidiskriminierungs-Workshop: Zwischen Bildung, Arbeit, Herkunft und Zuschreibung: Soziale Ungleichheit, Klassismus und Anti-Asiatischen Rassismus zusammendenken

Klassismus bezeichnet Diskriminierung von Menschen aufgrund ihres tatsächlichen oder zugeschriebenen sozioökonomischen Status, ihrer Bildung oder ihres Berufs. Er wirkt auf institutioneller, struktureller und individueller Ebene und richtet sich besonders gegen Menschen mit niedrigem Einkommen, Erwerbslose sowie gegen Personen, die körperliche Arbeit verrichten. Diese Form der Diskriminierung ist häufig mit anderen Diskriminierungsformen verschränkt.

In diesem Wortshop setzen wir uns mit Anti-Asiatischem Rassismus und Klassismus auseinander. Wir beleuchten sowohl historische Kontinuitäten als auch aktuelle Erscheinungsformen von Rassismus und Vorurteilen gegenüber asiatisch gelesenen Menschen in Deutschland – von alltäglichen Erfrahrungen bis hin zu struktureller Diskriminierung. Für beide Diskriminierungsformen stärken wir Mut und Schlagfertigkeit bei Betroffenen, fördern die Sensibilität von Nicht-Betroffenen und erarbeiten niedrigschwellige Ansätze für einen dialogischen Umgang. Zudem thematisieren wir die Unsichtbarmachung asiatisch-deutscher Perspektiven sowie das Fortwirken des sogenannten „Model-Minority“-Narrativs.

Der Workshop ist offen für alle, die ihre Antidiskriminierungs-Kompetenz verbessern wollen. – Mit

  • Dewi Cynthia Stümer, Kulturpsychologin, Programmleitung Demokratie und Politische Bildung BdB e.V.
  • Ada Andrea Zsigmond, Klinische Psychologin, Antidiskriminierungsberaterin Bildungsarbeit

Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung (AO6): anmeldung@august-bebel-institut.de