Das Team

Unter dem Motto „volle Kraft voraus“ sind wir ins neue Jahr gestartet, mit unserer Jahreshauptversammlung und den Abteilungswahlen, die Frank Jahnke, MdA, auch diesmal wieder kompetent und souverän geleitet hat. Mit diesen Wahlen sind nicht nur neue Köpfe in den Vorstand eingezogen, sondern die Abteilung hat sich auch eine neue Struktur gegeben: Zum ersten Mal in unserer Geschichte hat sie eine Doppelspitze gewählt. Der neue Vorstand setzt sich in einem ausgeglichenen Verhältnis zusammen aus weibichen und männlichen, bisherigen und neuen, jüngeren und älteren Mitgliedern. Die Zusammenarbeit verspricht spannend zu werden, denn durch die neuen Vorstandsmitglieder werden wichtige Themenbereiche miteingebracht. Neben den Schwerpunktthemen unserer Abteilung – bessere Bedingungen für Arbeitnehmer*innen, dem Kampf für einen Sozialstaat und eine ausreichende Daseinsvorsorge – werden Themen wie Gleichberechtigung von Mann und Frau, eine bessere Einbindung der Jugend und ein Europa für die Arbeitnehmer*innen mit mehr Gewicht verfolgt werden.

 

Stephanie Pruschansky
Abteilungsvorsitzende, Teil der Doppelspitze, Kreisdelegierte

Vertreterin der Abteilung

1950 in Heidelberg geboren

Beruf: Journalistin

Ich bin in der Schweiz aufgewachsen, habe in Zürich Geschichte studiert und lange Jahre als Journalistin gearbeitet. Schreiben ist immer noch meine Leidenschaft.

Die Mitglieder unserer Abteilung haben mich zu ihrer Vorsitzenden gewählt. Mit diesem Vertrauensbeweis vorab gehe ich mit Freude an die Arbeit, gemeinsam mit Gotthard Krupp in der Doppelspitze, aber auch mit dem gesamten Vorstand.

1975 bin ich in die Sozialdemokratische Partei der Schweiz eingetreten und nach meinem Wechsel nach Berlin 1996 in die SPD. Mit dem Ziel dieser Partei von einer gerechten, solidarischen und toleranten Gesellschaft kann ich mich voll und ganz identifizieren.

Jahrelang war ich als stellvertretende Vorsitzende aktiv in der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen. Vor dem Hintergrund des wachsenden Rechtsradikalismus engagiere ich mich nun als Mitglied der Jury für den antifaschistischen Jugendmedienpreis „Das Rote Tuch“. Mit der Verleihung dieses Preises und mit der Arbeit des Vereins Das Rote Tuch e.V., dessen Vorstand ich angehöre, wollen wir Kinder und Jugendliche gegen Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz stark machen.

Meine politische Arbeit sehe ich als Ganzes: Sei es im Kampf für die Gleichberechtigung der Frau, gegen Rechtsradikanismus oder für gute Arbeit – das Ziel ist doch, allen Menschen in dieser Gesellschaft die Chance auf ein menschenwürdiges Dasein zu geben.

Gotthard Krupp
Abteilungsvorsitzender, Teil der Doppelspitze, Kreisdelegierter

Nominierung als Landesparteitagsdelegierter (Wunschkandidat)

Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmer*innenfragen Charlottenburg-Wilmersdorf und im Berliner Landesvorstand

1954 in Darmstadt geboren

Beruf: Bildender Künstler

In die SPD bin ich Anfang der 70er Jahre eingetreten, um eine Stimme für die Forderungen der Arbeitnehmer*innen und der Jugend in der SPD zu sein. Heute trete ich für die Verteidigung und Wiederherstellung der sozialstaatlichen Errungenschaften der Arbeiterbewegung ein. Das heißt konkret für die ausreichende Finanzierung der öffentlichen Daseinsvorsorge u.a. der Krankenhäuser, der Bildung, der Infrastruktur, für bezahlbares Wohnen, aber auch für die Arbeitnehmer*innenrechte, wie Flächen- und Branchentarifverträge, gegen jede Form von prekärer Arbeit und Tarifflucht.

Aktiv bin ich in meiner Gewerkschaft ver.di als ehrenamtlicher Vorsitzender des Landesfachbereichs Medien, Kunst und Industrie Berlin-Brandenburg sowie im Landesbezirksvorstand und Bezirksvorstand.

Dunja Schimmel
Stellvertretende Abteilungsvorsitzende, Kreisdelegierte

Nominierung als Landesparteitagsdelegierte

1964 in Bretten im Kreis Karlsruhe geboren

Beruf: Gesundheits- und Sozialmanagerin, Mediatorin, freie Künstlerin

Im August 2015 bin ich in die SPD eingetreten. Aus einem sozialdemokratischen Haushalt kommend, habe ich schon immer die sozialdemokratischen Werte gelebt. Es war Zeit, sie mit ganz vielen zu teilen.

Ich bin Kreisvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Charlottenburg-Wilmersdorf (CW), Delegierte für die Landesfrauenkonferenz und Delegierte für die Bundesfrauenkonferenz, stellvertretende Bürgerdeputierte für den Ausschuss Integration, Beisitzerin in Kreisvorstand der Arbeitsgemeinschaft Queer CW, Delegierte für die Landesdelegiertenkonferenz der SPD-Quer und Delegierte für die Antragskommission des Kreises.

Außerdem bin ich Mitglied bei ver.di, im Sozialverband Deutschland und in der Urania.

Mein Herz schlägt für die Sozialdemokratie. Dabei ist mir besonders wichtig, mit vielen Multiplikator*innen aus Gesellschaft, Sozialem und Bildung ins Gespräch zu kommen. Die Belange liegen auf der Hand. Jedoch müssen wir gemeinsam überlegen, wie wir schnellstmöglich und nachhaltig für uns Wege beschreiten, die Verbesserungen unseres Daseins bringen. Meine Herzensangelegenheit dabei ist der demografische Wandel und die Folgen. Eine Verbesserung wird der bezahlbare Wohnraum bringen. Jedoch steht noch viel mehr an Tun und Handeln auf der Agenda. Da sprechen wir von guten Renten, die uns ein angenehmes Leben ohne Altersarmut garantieren. Innovative Pflegemodelle, bessere Voraussetzungen in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen sowohl für die zu Pflegenden, als auch für das Pflegepersonal. Barrierefreies Leben im Kiez und die Eindämmung von Einsamkeit einzelner, auch älterer Menschen. Damit ist gemeint der Rückzug von Anonymisierung, hin zu Interesse füreinander und Zusammenhalt. Ich möchte für Sie da sein. Sprechen Sie mich als stellvertretende Abteilungsvorsitzende gern an.

Miguel Góngora
Stellvertretender Abteilungsvorsitzender, Kreisdelegierter

Nominierung als Landesparteitagsdelegierter

2002 in Bogotá/Kolumbien geboren

Beruf: Schüler des Hildegard-Wegscheider Gymnasiums

2018 bin ich in die SPD eingetreten, um politisch aktiv zu werden, Herausforderungen unserer heutigen Gesellschaft anzugehen und neue Generationen für Politik zu begeistern. Ich trete für eine starke Jugend ein und kämpfe für bessere Einbindung unserer Bevölkerungsgruppe in demokratische Prozesse. Zudem setze ich mich für gute Bildung in unseren Schulen und mehr Aufklärungspolitik ein.

Aktiv bin ich in der Arbeitsgemeinschaft für Bildung und in der Arbeitsgemeinschaft für Selbständige der SPD-Berlin (beides auf Landesebene).

Außerdem engagiere ich mich als Vorsitzender des Landesschülerausschusses Berlin und als Landesschülersprecher Berlins sowie als Vorsitzender des Kinder- und Jugendparlaments Charlottenburg-Wilmersdorf (CW).

Ich bin beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss der Bezirksverordnetenversammlung CW, Leiter der landesweiten Jugendinitiative zum Einrichten eines Kinder- und Jugendparlamentes auf Berliner Landesebene, Mitglied des Migrationsbeirates CW, Mitglied des Bezirksschülerausschusses CW, stellvertretender Schulsprecher des Hildegard-Wegscheider-Gymnasiums und Mitglied im Berliner Comitee zur Freilassung von Louisa Hanoune, der Generalsekretärin der Arbeiterpartei Algeriens.

Elisabeth Körting
Kassiererin, Kreisdelegierte

Bürgerdeputierte im Sozialausschuss der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg-Wilmersdorf

1985 in Berlin geboren

Beruf: Sozialassistentin

2009 bin ich in die SPD eingetreten, weil ich mich für soziale Gerechtigkeit einsetzen wollte.

Meine Leidenschaft ist Rollstuhlbasketball.

Mir ist ein sicheres Europa wichtig und ein Europa, in dem man sich barrierefrei bewegen kann.

Philip Holley
Schriftführer, Kreisdelegierter, Internetbeauftragter

1984 in Berlin-Charlottenburg geboren

Beruf: Betreuer von analytischen Informationssystemen der Automobilbranche

2015 bin ich in die SPD eingetreten, weil ich mich politisch engagieren wollte und das Parteiprogramm der SPD meinen Werten am besten entsprach.

Ich bin Mitglied im Weißen Ring, bei Greenpeace und Amnesty International.

Aufgrund meiner Erfahrung in einem Familienunternehmen ist mir der Bezug zur Wirtschaft wichtig. Ich unterstütze die Lokalpolitik an meinem Wohnort Charlottenburg-Wilmersdorf als Kreisdelegierter und werde nicht müde, mir Lösungen gegen den Fachkräftemangel in IT- und Handwerksberufen zu überlegen. Außerdem arbeitete ich mit daran, den Wirtschaftsstandort Berlin attraktiver zu machen.

Anna Frisch
Beisitzerin, Ersatzdelegierte für die Kreisdelegiertenversammlung

1955 in Münster in Westfalen geboren

Beruf: Ärztin

Im Mai 2017 bin ich in die SPD eingetreten. Ich wollte mich nach langjährigen, beruflich bedingten Auslandsaufenthalten (im Sudan, in Niger, in der Republik Kongo, in Namibia und Vietnam) in Deutschland parteipolitisch engagieren – und das Thema „soziale Gerechtigkeit“ , das mir am Herzen liegt, sehe ich in der SPD am besten vertreten.

Ich engagiere mich in der Arbeisgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG).

Von klein auf waren mir die sozialen Themen wichtig. In meinem Beruf als Ärztin – im Krankenhaus und später in der Internationalen Entwicklungszusammenarbeit – wurde immer offensichtlicher, dass Bildung und Gesundheit Grundvoraussetzungen für eine friedliche Gesellschaft sind. Daher setze ich mich vor allem für eine solidarische Gesundheitspolitik und ein faires Bildungssystem ein.

Jan Andres
Beisitzer für Digitales, Kreisdelegierter

1974 in Berlin geboren

Beruf: Diplom-Kommunikationswirt

Unser Kiez hat mich über viele Jahre geprägt. Hier bin ich aufgewachsen und zur Schule gegangen. Ich habe die Veränderungen unseres Standortes über die Jahre verfolgt. Derartig verankert, wollte und werde ich mich für ein soziales Miteinander angagieren. Deswegen bin ich 2003 in die SPD eingetreten.

Ich bin Elternsprecher an der Evangelischen Grundschule.

Es ist mir wichtig, neue Perspektiven für Charlottenburg zu entwickeln.

Meike Wietzke
Beisitzerin, Ersatzdelegierte für die Kreisdelegiertenversammlung

Beruf: Juristin

Ursula Schwarzer
Beisitzerin für die Betreuung neuer Mitglieder

1946 in Winsen an der Luhe in Niedersachsen geboren

Beruf: Industriekauffrau, Diplom-Betriebswirtin, Rundfunkreporterin a.D.

Meine Eltern haben mich aus finanziellen Gründen als ungelernte Kraft auf den Berufsweg geschickt. Die Rettung kam dann durch die Bildungsoffensive der Regierung Brandt: Ich habe mit 28 Jahren im Rahmen einer Umschulung meine Lehre nachgeholt, über den zweiten Bildungsweg die Fachhochschulreife, konnte studieren und danach ein Volontariat machen. Jetzt war der Weg frei zu meinem Traumberuf, in dem ich glücklich werden konnte.

Im März 2017 bin ich in die SPD eingetreten, weil mich der wachsende Einfluss Rechtsradikaler und schamlos lügender Populisten beunruhigt hat. Denn ich bin nicht gewillt, mir von solchen Leuten unsere Demokratie zerstören zu lassen. Für die SPD habe ich mich entschieden, weil ich der festen Überzeugung bin, dass die Sozialdemokratie unverzichtbar in der politischen Landschaft Deutschlands und Europas ist, wenn es darum geht, die Zukunft zu gestalten. Deswegen gehöre ich auch dem Fachausschuss Europa der SPD-Berlin an.

Ich engagiere mich in der Europa-Union, bin Fördermitglied bei Amnesty International und im BUND Naturschutz.

Es ist mir wichtig, dass wir unseren Kindern und Enkeln eine intakte Welt übergeben, die ihnen gute Lebenschancen bietet. Dazu gehört u.a. sauberes Wasser, gute Luft, eine gesunde Tier- und Pflanzenwelt, aber auch eine gepflegte Infrastruktur mit guten Schulen, bezahlbaren Wohnungen, einem perfekt ausgebauten Schienennetz, und zwar in einem europäischen Gesamtverkehrskonzept, das den Anforderungen von Stadt und Land im 21. Jahrhundert Rechnung trägt. Und um in unserer globalisierten Wirtschaft noch ein Wort mitreden zu können, brauchen wir dringend ein geeintes Europa. Nur mit den 447 Millionen EU-Bürger*innen in 27 Staaten im Kreuz sind unsere Politiker*innen stark genug, um wirksam mit den USA oder China zu verhandeln.

Helmut Kynast
Seniorenbeisitzer

1936 in Hamburg geboren

Beruf: Reedereikaufmann, später Industriekaufmann

1982 bin ich als Gewerkschafter aus sozialem Engagement in die SPD eingetreten.

Ich bin in der Arbeitsgemeinschaft 60plus aktiv und dort Mitglied der Landesdelegiertenkonferenz.

Ich bin regelmäßiger Spender für das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) und halte auch Kontakt zu ihm.

Die SPD darf nicht zum linken Anhängsel der CDU/CSU werden, das ist mir wichtig. Das würde weder der Partei und ihrem Fortbestand noch der demokratischen Verfassung unseres Landes dienen.

Evelyn Andres
Kreisdelegierte, Revisorin

Bezirksverordnete in den Ausschüssen: Weiterbildung und Kultur, Eingaben und Beschwerden, Nominierung als Landesparteitagsdelegierte

1948 in Mülheim an der Ruhr geboren

Beruf: Kitaleiterin a.D.

1992 bin ich in die SPD eingetreten, weil ich mein soziales Engagement in die Partei einbringen wollte.

Mir ist wichtig zu erfahren, was die Bürgerinnen und Bürger in unserem Kiez bewegt; und ich bemühe mich, sie in ihren Anliegen zu unterstützen.

Wir haben in unserem Bezirk ein reges Kulturleben – die Villa Oppenheim, die kommunale Galerie, die Bibliotheken, die Jugendkunstschule und einiges mehr. Diese Vielfalt muss erhalten werden und in guter Qualität für die Bürger verfügbar sein. Dafür setze ich mich ein.