Maximilian Schneider

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Maximilian Schneider
Beisitzer für innerparteiliche Bildung

1993 in Berlin geboren

Beruf: Referent für politische Bildung

2024 bin ich in die SPD eingetreten, nach langem Hadern mit der Partei und ihrer Ausrichtung. Dennoch ist die SPD für mich die Partei, die am klarsten für eine gerechte Gesellschaft einsteht (und das auch tun sollte). Das ist mir wichtig.

Ich arbeite als Bildungsreferent zu den Themen Identität, Geschlechterrollen und gesellschaftliche Teilhabe – wöchentlich an Berliner Schulen mit Schüler*innen des 9. Jahrgangs. Inzwischen bin ich seit fast zehn Jahren dabei und bringe viel Wissen und Erfahrung zu Schule und den Lebenswelten von Jugendlichen mit. Außerdem führe ich Ausbildungen für Lehrkräfte durch und arbeite mit Elterngruppen.

In der SPD zu sein bedeutet für mich, sich antifaschistisch zu positionieren und dies in politisches Handeln umzusetzen. Dafür müssen wir die Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft angehen. Vor allem in der Sozial- und Wirtschaftspolitik braucht es eine klare Vision für die Gesellschaft der Zukunft, in der wir allen Menschen gerechte Bildung zukommen lassen und ein Leben in Würde ermöglichen. Hier dürfen wir keine Politik fortsetzen, die den Status quo aufrecht erhält.

Mein Schwerpunkt ist die Bildung, vor allem die Frage nach gerechter Bildung. Ich bin fest überzeugt, dass wir vom Klassendenken in der Gesellschaft wegkommen müssen, hin zu einer Bildung, die jedes Kind, jeden Menschen als Potenzial begreift. Schule muss sich revolutionieren. Wir müssen viel mehr Wert auf Beziehungsarbeit in Schulen legen, wir müssen die Lehrkräfte entlasten. Wir müssen Eltern, Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen und Schüler*innen mehr miteinander verbinden. Dies wird nur funktionieren, wenn wir allen Wertschätzung zukommen lassen. Wer sich wertgeschätzt fühlt, der fühlt sich gesehen. Wer sich gesehen fühlt, macht mit. Wenn alle mitmachen, verändern wir Dinge zum Guten.

Demokratie ist für mich eine Herrschaftsform, in der es vor allem um Würde geht. Und die ist unantastbar. Michel Friedmann sagt: „Jeder ist jemand.“ Jeder Mensch ist jemand. Deswegen wüssen wir uns als SPD massiv dafür einsetzen, dass bestimmte Bereiche des Lebens nicht verhandelbar und auch nicht privatwirtschaftlich verwertbar sind. Wir müssen dafür sorgen, dass Wohnraum, Mobilität, Bildung, Gesundheit und Sicherheit nicht in eine Kosten-Nutzen-Rechnung eingehen, sondern so ausgestattet und abgesichert sind, dass alle Menschen guten Zugang zu diesen Dingen haben.