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Termin Informationen:

  • Do
    29
    Jan
    2026

    ABI-Buchvorstellung mit Diskussion: "Das laute Berlin" - Mietenkrise als Antrieb zur Wiederkehr der Vergesellschaftung?

    19-21 UhrStadtwerkstatt, Zentraler Raum für Beteiligung, Karl-Liebknecht-Str. 11

    Das August Bebel Institut lädt ein zur Buchvorstellung mit Diskussion: "Das laute Berlin" - Mietenkrise als Antrieb zur Wiederkehr der Vergesellschaftung?

    Die Mietenkrise wird von allen politischen Lagern als "Neue Soziale Frage" bezeichnet. Eine hohe Messlatte. Als "Soziale Frage" bezeichnete man im 19. Jahrhundert die Verelendung der arbeitenden Mehrheit im Frühkapitalismus. Der Alarm ist da, doch Lösungsansätze sind dürftig. Die Mietenfrage wird meist auf eine Neubaukrise verkürzt, sie ist in Bundestag und Landtagen selten Thema.

    In Berlin kamen wesentliche Impulse aus Volksentscheiden: 2015 der Mietenvolksentscheid. 2021 "Deutsche Wohnen & Co. enteignen". Statt einfach nur Neubau zu fordern, setzte die Mietenbewegung eine Agenda, die von reformsozialistischen Konzepten der 1920er Jahre inspiriert ist: Öffentlicher Wohnungsbau statt Subventionen für Private, Mietendeckel und Profitabschöpfung durch Hauszinssteuern, eine Demokratisierung der Landeseigenen Wohnungsunternehmen.

    Mit Konzepten wie Hauszinssteuer oder Gemeindebau wurden Impulse des "Roten Wien" und dem Berlin der 1920er Jahre aufgegriffen. Wird die Wohnungsfrage zum Treiber eines "neuen Kommunalsozialismus"? Oder zeigt die Mietenkrise, das wir längst in einer "Postdemokratie" leben? - Mit

    • Franziska Drohsel, Juristin, stellv. Vorsitzende der SPD Steglitz-Zehlendorf und Vorstandssprecherin des Instituts Solidarische Moderne
    • Ralf Hoffrogge, Historiker und Mietenaktivist, Autor des Buches "Das laute Berlin - Deutsche Wohnen & Co. enteignen und die Wiederkehr der Vergesellschaftung"

    Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung (A01): anmeldung@august-bebel-institut.de